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NABU Naturschutzzentrum Federsee
> Lebensräume > Moorurwald

  Der Moorurwald
Herrliches Tohuwabohu und El Dorado für Singvögel

Bannwald
Moorurwald
Das Banngebiet Staudacher war noch um 1900 eine offene Riedwiesenlandschaft. Der NABU kaufte das Gebiet 1911 zu Naturschutz- und Forschungszwecken. Heute steht dort ein herrlicher Moorurwald.

Weil der Bannwald ausschließlich als Rückzugsraum für Tiere und Pflanzen dient, wird er nicht bewirtschaftet. Kranke Bäume und Totholz bleiben im Wald. Holzzersetzer machen die Nährstoffe wieder verfügbar. Hier ist der Nährstoffkreislauf noch intakt.

Hier kann man eine außergewöhnliche Arten- und Strukturvielfalt beobachten: Es gibt eine reichhaltige Kraut- und Strauchschicht, darüber Bäume verschiedener Arten und unterschiedlichen Alters. Typische Gehölze sind Moorbirke, Faulbaum und Kriechweide, daneben Fichte, Kiefer und Grauweide, aber auch die seit der Eiszeit hier wachsende Strauchbirke.

Für die Tierwelt sind die abwechslungsreichen Strukturen ideal. Rotkehlchen, Grasmücken und andere Singvögel finden hier Nahrung, Versteck und Brutplätze. In morschen Stämmen nagen unzählige Holz fressende Insektenlarven. Bunt- und Kleinspecht profitieren davon. Nachmieter für verlassene Spechthöhlen finden sich schnell: Meisen, Kleiber, Fledermäuse.

Liste der Vogelarten zum Download:
Liste der Vogelarten

Ausflugstipp:
Der Federsee-Rundweg führt durch das Banngebiet Staudacher. Infotafeln erklären Ihnen die Besonderheiten dieses alten Moorurwaldes. Im Frühjahr können Sie hier herrliche Vogelstimmen-Konzerte genießen.

mehr Infos zum Federsee-Rundweg
 

  NABU-Naturschutzzentrum Federsee
Federseeweg 6
88422 Bad Buchau
Tel: 0 75 82 / 15 66
Fax: 0 75 82 / 17 78
eMail:
Träger des Naturschutzzentrums
Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU)
Landesverband Baden-Württemberg
 

 

 

 
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